Unser Sängerkamerad Adrian Kroll ist gestorben!

Tief betrübt mussten wir die Nachricht entgegen nehmen, dass unser lieber Sängerkamerad Adrian Kroll am 27. August 2019 nach kurzer schwerer Krankeit im 76. Lebensjahr gestorben ist. Adrian wird uns in seiner liebenswürdigen Art und in seinem Bestreben, stets um das Wohl des Chores besorgt zu sein, an allen Ecken und Enden fehlen. Auch seine legendären „Zückerli“ für gestresste Stimmbänder sind jetzt nicht mehr… Sein Pflichtbewusstsein (eher fehlte ein Probentag als er in der Probe!) und seine Kameradschaft waren unvergleichlich.

unser Sängerkollekge Adrian Kroll

Der Festtagschor Prättigau nahm am 6. September 2019 zusammen mit dem Männerchor Klosters-Serneus (dessen Mitglied Adrian auch seit Jahrzehnten war) in der evangelischen Kirche St. Jakob, Klosters, als Madrisachor gemeinsam Abschied. Die würdige Abdankungspredigt hielt sein Sitznachbar im Festtagschor, Pfarrer Hans-Ludwig Seim aus Saas.

Für alles, was uns Adrian war und bedeutete, danken wir ihm von Herzen. Wir werden Adrian nie vergessen!

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Ferienzeit bis im Herbst!

Nach den zahlreichen Auftritten und Konzerten im vergangenen Vereinsjahr heisst es nun auch für den Festtagschor Prättigau: Ferien! Bis Oktober 2019 finden keine Proben statt. Danach wird ein neues Sängerjahr beginnen; neue Ziele stehen in Aussicht! Jedermann, der gerne in einem solchen Chor mitsingen würde, ist dazu eingeladen. Da der Festtagschor projektmässig singt, ist es immer wieder möglich, entweder dazuzustossen oder für eine gewisse Zeit auszusetzen. Wer mehr darüber erfahren möchte, wende sich gerne an den musikalischen Leiter, Rolf Rauber, Saas (rolf.rauber@bluewin.ch oder 079 820 83 93). Wir freuen uns über jeden Zuwachs im Chor!
Der „rote Faden“ im neuen Projektjahr richtet sich auf den bekannten „23. Psalm“ und das „Vater unser“ aus. Für diese beiden Themen existieren seit Jahrhunderten Dutzende Kompositionen. Einige davon wird der Festtagschor einstudieren. Dazu gesellt sich eine der schönsten Kantaten von Dietrich Buxtehude, die Komposition: „Alles was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut im Namen Jesu“. Was für eine Einladung für ein neues Sängerjahr!!!

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Mitwirkung in der Gedächtnismesse für Pfr. Johannes Zimmermann, Klosters

Der 30. Juni 2019 wird unvergesslich bleiben. Auf den Tag genau ein Jahr ist es her, sei der beliebte Klosterser Geistliche, Pfr. Johannes Zimmermann, zu Grabe getragen werden musste. Ein guter Grund, für ihn an diesem Sonntag eine festliche Gedächtnisfeier zu veranstalten. Ursprünglich war geplant, dass der Festtagschor am 30. Juni 2019 zur Pensionierung des beliebten Priesters singen würde; nun wurde „Das Deutsche Hochamt“ von Johann Michael Haydn zu seinem Jahresgedächtnis. Im wahrsten Sinne mit Pauken und Trompeten wurde die imposante Musik von Haydn zum Erlebnis. Begleitet von einem exzellenten Bläser-Ensemble (samt Pauke) ging die Musik der zahlreichen Besucherschaft unter die Haut. Der Studienfreund des Verstorbenen, Pfr. Hugo Gehring aus Winterthur, agierte als Zelebrant und als eindrücklicher Prediger. Alles in allem eine würdige Feier, welche auch bei allen Mitwirkenden als tiefes Erlebnis in Erinnerung bleiben wird.

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„Das Deutsche Hochamt“ in Seewis-Pardisla

Bereits am Sonntag, 23. Juni 2019 hatte der Chor wieder Auftritt. In der katholischen Kirche Seewis-Pardisla sang der Festtagschor „das Deutsche Hochamt“ von Johann Michael Haydn. Der Gottesdienst war sehr gut besucht und hinterliess bei den zahlreichen Besuchern einen nachhaltig positiven Eindruck. Der Chor sang sich mit den sehr eingängigen Liedteilen dieser Messe schnell in die Herzen der Zuhörer und erntete grossen Applaus. Mit einem Apéro vor der Kirche bedankte sich die Kirchgemeinde Vorderprättigau für die musikalische Mitwirkkung und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Festtagschor doch bald wieder einmal in der Kirche St. Josef in Pardisla anzutreffen sei.

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Rolf’s 70. Geburtstag

Der Samstag, 22. Juni 2019 war ein besonderer Tag für Choririgent Rolf Rauber. Am 19. Juni vollendete er sein 70. Altersjahr; an diesem Samstag wurde er gefeiert. Völlig unwissend wurde er von seiner Frau in die Saaser Kirche „gelockt“, wo ihn seine beiden Chöre, der Männerchor Klosters-Serneus und der Festtagschor Prättigau, seine ganze Familie und vielen Freunde und Bekannte erwarteten. In einem farbigen Frühschoppenkonzert sangen sich die Chöre in die Herzen ihres Dirigenten, Pfr. Hans-Ludwig Seim fand launige, passende Worte und Rolf war – mit Seltenheitswert – für einmal komplett sprachlos.
Es folgte hierauf ein grosser Apéro riche mit viel Programm im Kirchgemeindehaus bis weit in den späten Nachmittag hinein. Sogar die Sängerin Vanessa T. aus Küblis gab ihrem „Mentor“ ein Ständchen und erntete viel Applaus. Ein Tag, der für Rolf unvergesslich bleibt. Auch an dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank für Alle, die dazu beigetragen haben und mit dabei waren.

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Unser Chor-Senior Hans Vetsch ist nicht mehr

Am Sonntag, 10. Juni 2019 erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser langjähriges Chormitglied Hans Vetsch-Züst aus Pragg Jenaz gestorben sei.

Hans war jahrzehnte lang ein treues Chormitglied, vorerst in den Kirchenchören Jenaz und Saas, später in den Projektchören und schliesslich auch während vieler Jahre im Festtagschor Prättigau. Seine besonnene Art, sein sprichwörtliches Pflichtgefühl und seine Zuverlässigkeit prägten ihn als beliebtes Chormitglied und als verlässlichen Sängerkameraden. Hans hinterlässt in unseren Reihen eine grosse Lücke; wir werden ihn nie vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Am 18. Juni 2019 fand seine Beisetzung auf dem Friedhof von Jenaz statt.
Der Festtagschor sang im Abschiedsgottesdienst seine Lieblingslieder:
– Der 23. Psalm von Peter Roth
– Die Prättigauer Hymne

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„Ich war echt im Schweizer Fernsehen!“ – die Chorreise 2019

Was für eine frohe Reisegesellschaft!

Bewölkt und grau zeigte sich der frühe Morgen am Samstag, 11. Mai 2019, als sich unser Chor zu seiner diesjährigen Vereinsreise zusammenfand. Gegen 70 reiselustige Chormitglieder sassen im neuen Doppelstöcker-Postauto, um die Reise entlang dem Walensee ins Fernsehstudio Zürich anzutreten.

Gespannt harrten die Reisenden, was da auf sie zukam. Im TV-Restaurant „Leutschenbach“ wurde vorerst ein feines Mittagessen genossen; dies im hinteren Säli, während im vorderen Teil bekannte TV-Gesichter ebenfalls am „spislen“ waren!

Essen im TV-Restaurant
Die haben wir doch auch schon gesehen…!!!

Den Höhepunkt erreichte die Reise mit der fachkundigen Führung durch die Schweizer „Fernsehfabrik“. Was da an Eindrücken zusammen kam, musste sich zuerst einmal etwas setzen. Niemand von uns erahnte nämlich, was für ein technischer und konzeptioneller Aufwand eine einzige TV-Sendung erforderlich macht. Die Dichte und die Enge der angetroffenen Studioräume, der riesige technische Komplex an Sende- und Aufnahmegeräten, die enorme  persönliche Anforderung an die Gestalter und Moderatoren von Sendungen, all dies und noch viel mehr beeindruckte masslos. Einmal echt am Platz der Tagesschausprecherin zu stehen oder als „Arena-Teilnehmer“ am Sprechpult zu „kämpfen“!, – was für ein Erlebnis!

 Abgesehen vom technischen und betrieblichen Aufwand, welche die Schweizer Fernsehanstalt tagtäglich rund um die Uhr betreibt, erstaunten besonders die inhaltlichen und gestalterischen Anforderungen bei Sendeprofilen aller Art. Dazu der geschilderte, oft schier unwirkliche Zeitdruck, unter dem TV-Leute arbeiten müssen! Die Eindrücke aus einer ungewohnten  Perspektive bleiben darum wohl den Reiseteilnehmern unvergesslich!

Mit der „Prättigauer Hymne“ sang sich der Chor im TV-Foyer schliesslich dankend  in die Herzen der  Besucher-Guides, bevor die Reise alsdann mit dem gelben Bus Richtung Bodensee weiterging. Im Rheinspitz, direkt am Seeufer, genoss der Prättigauer Gesangsverein sodann in gemütlicher Athmosphäre ein Zvieriznacht, bis die Reise durch das verregnete Rheintal wieder in die Heimat zurückführte.

zum Zvieriznacht im „Rheinspitz“
Postchauffeuer Sergio Lanfanchi war der sichere Steuermann
wie wars mit Liederbuch Seite 29?

Ein Tag, der allen so schnell nicht vergessen gehen wird. Und wetten, dass der eine oder andere künftig mit etwas anderer Einstellung als bisher in seine „Glotze“ daheim blicken wird.  – Die Reise war es auf alle Fälle in jeder Hinsicht wert!

Weitere Bilder unter „Impressionen“

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Es geht weiter: das „Deutsche Hochamt“ mit Bläserbegleitung am 30. Juni 2019!

Noch ist das Sängerjahr 2018/19 des Festtagschors Prättigau nicht ganz zu Ende. Ein weiterer Höhepunkt wartet. Zum Jahres-Gedenktag für den im letzten Juni unerwartet verstorbenen Gemeindepfarrer Johannes Zimmermann wird der Chor in der Vormittagsmesse als Gedenkfeier am Sonntag, 30. Juni 2019 in der Kirche St. Josef in Klosters das „Deutsche Hochamt“ von Johann Michael Haydn nochmals zu Gehör bringen. Dann allerdings in einer erweitertern Form, nämlich zusammen mit einem namhaften Bläserensemble. Das wird eine ganz besondere Sache!

Eigentlich war eine solche Aufführung Ende Juni 2019 zur Pensionierung des beliebten und unvergessenen Gemeindepfarrers vorgesehen; leider verschied er gerade vor Jahresfrist viel zu früh für alle. Umso mehr soll in seinem Gedenken das Haydn-Werk mit Pauken und Trompeten erklingen!

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Die Chor-Reise 2019 steht in Aussicht

Nach der intensiven Probenarbeit und den kräftezehrenden Aufführungen ist es Zeit für den Festtagschor, wieder einmal etwas für die Geselligkeit und Gemütlichkeit im Verein zu tun. Und es steht bereits wieder ein Höhepunkt in Aussicht:

Am Samstag, 11. Mai 2019 wird der grosse Gemischtenchor mit einem Doppelstöcker-Postauto aus dem Prättigau Richtung Zürich reisen, um dort unter anderem eine geführte Besichtigung der Studioanlagen des Schweizer Fernsehens vorzunehmen. Naütrlich wird die Gemütlichkeit grossgeschrieben. Im TV-Restaurant werden die Festtags-Chörler mit den TV-Schaffenden dieses Tages „zmeränden“ und nach der Besichtigung der Senderäume an den Bodensee zu einem guten Nachtessen weiter reisen.

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Die Passionskonzerte 2019 – ein Grosserfolg!

Am Gründonnerstag, 18. April und am Karfreitag, 19. April 2019 führte der Festtagschor Prättigau in den beiden Kirchen von Jenaz GR und in St. Josef in Klosters seine diesjährigen Passionskonzerte durch. Zum einen wurde das „Deutsche Hochamt“ von Johann Michael Haydn, zum anderen die völlig unbekannte „Glashütter Passion“ aus dem Jahre 1680 zur Aufführung gebracht. Letztere als Responsorialkantate, in welcher ein Textsänger aus dem Chor die eigentliche Passionsgeschichte – unter Begleitung eines Cembalos – vortrug und der rund 75-stimmige Chor immer wieder mit wuchtigen und eindrücklichen fünfstimmigen Sätzen die „Erzählung“ bereicherte und zu einem echten Erlebnis werden liess. Textsänger Peter Caprez und Andrea Riedi verstanden es ausgezeichnet, die Erzählung beeindruckend zu gestalten; der stimmgewaltige Chor hinterliess bei der die enorm grossen Zuhörerschaft in beiden Kirchen einen unvergesslichen Eindruck. In Jenaz dürften es 300, in Klosters über 500 Zuhörerinnen und Zuhörer gewesen sein!!

Das „Deutsche Hochamt“ von Michael Haydn seinerseits bestach durch seine schlichten und volksliederhaften Messeteile. Die Messe-Abschnitte wurden durch Lesungen aus unserer Zeit miteinander textlich vortrefflich verbunden. Auch diese Komposition versetzte die Zuhörer ins Staunen ob Musik und ihrem Erscheinungsbild. – Beide Musikwerke wurden nämlich durch die Lichtgestaltungsfirma Brasser AG Zizers hervorragend illuminiert. Durch die Lichtgestaltung in den Kirchenräumen unterschieden sich die Werke sichtbar in ihrer Entstehungszeit.

Verbunden wurden die beiden „Jahrhunderte“ der zwei Werke durch ein Cellospiel in den völlig abgedunkelten Kirchen durch Brigitte Kästli-Kleinert. Mit ihrem feinen Spiel verstand sie es, für die Zuhörer eine wunderbare musikalische Brücke über die Zeit zu bauen.

Zweifellos darf von diesen beiden Konzerten als von einem Höhepunkt im Wirken des Festtagschors Prättigau gesprochen werden. Die Glashütter Passion wurde übrigens zudem am Karfreitagmorgen, 19. April 2019 um 10.00 Uhr in den feierlichen Gottesdienst von Fideris integriert. Auch hier für alle Ausführenden und Besucher: ein unvergessliches Erlebnis.

Hier einige Bilder von den Proben und den Aufführungen.

Der Dirigent an einer Proben-Instruktion

Zudem kann das Video über die Aufführung in der Kirche Jenaz hier angeschaut werden (Tonqualität eingeschränkt!):

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