„Ich war echt im Schweizer Fernsehen!“ – die Chorreise 2019

Was für eine frohe Reisegesellschaft!

Bewölkt und grau zeigte sich der frühe Morgen am Samstag, 11. Mai 2019, als sich unser Chor zu seiner diesjährigen Vereinsreise zusammenfand. Gegen 70 reiselustige Chormitglieder sassen im neuen Doppelstöcker-Postauto, um die Reise entlang dem Walensee ins Fernsehstudio Zürich anzutreten.

Gespannt harrten die Reisenden, was da auf sie zukam. Im TV-Restaurant „Leutschenbach“ wurde vorerst ein feines Mittagessen genossen; dies im hinteren Säli, während im vorderen Teil bekannte TV-Gesichter ebenfalls am „spislen“ waren!

Essen im TV-Restaurant
Die haben wir doch auch schon gesehen…!!!

Den Höhepunkt erreichte die Reise mit der fachkundigen Führung durch die Schweizer „Fernsehfabrik“. Was da an Eindrücken zusammen kam, musste sich zuerst einmal etwas setzen. Niemand von uns erahnte nämlich, was für ein technischer und konzeptioneller Aufwand eine einzige TV-Sendung erforderlich macht. Die Dichte und die Enge der angetroffenen Studioräume, der riesige technische Komplex an Sende- und Aufnahmegeräten, die enorme  persönliche Anforderung an die Gestalter und Moderatoren von Sendungen, all dies und noch viel mehr beeindruckte masslos. Einmal echt am Platz der Tagesschausprecherin zu stehen oder als „Arena-Teilnehmer“ am Sprechpult zu „kämpfen“!, – was für ein Erlebnis!

 Abgesehen vom technischen und betrieblichen Aufwand, welche die Schweizer Fernsehanstalt tagtäglich rund um die Uhr betreibt, erstaunten besonders die inhaltlichen und gestalterischen Anforderungen bei Sendeprofilen aller Art. Dazu der geschilderte, oft schier unwirkliche Zeitdruck, unter dem TV-Leute arbeiten müssen! Die Eindrücke aus einer ungewohnten  Perspektive bleiben darum wohl den Reiseteilnehmern unvergesslich!

Mit der „Prättigauer Hymne“ sang sich der Chor im TV-Foyer schliesslich dankend  in die Herzen der  Besucher-Guides, bevor die Reise alsdann mit dem gelben Bus Richtung Bodensee weiterging. Im Rheinspitz, direkt am Seeufer, genoss der Prättigauer Gesangsverein sodann in gemütlicher Athmosphäre ein Zvieriznacht, bis die Reise durch das verregnete Rheintal wieder in die Heimat zurückführte.

zum Zvieriznacht im „Rheinspitz“
Postchauffeuer Sergio Lanfanchi war der sichere Steuermann
wie wars mit Liederbuch Seite 29?

Ein Tag, der allen so schnell nicht vergessen gehen wird. Und wetten, dass der eine oder andere künftig mit etwas anderer Einstellung als bisher in seine „Glotze“ daheim blicken wird.  – Die Reise war es auf alle Fälle in jeder Hinsicht wert!

Weitere Bilder unter „Impressionen“

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