Reformationssonntag in der Kirche Schiers

Kirche Schiers

Blick von der Empore zur derzeit vieldiskutierten Schierser Orgel

Grau in grau präsentierte sich der Sonntag, 3. November 2019 an diesem Vormittag.

Wichtige „Absprachen“ vor dem Gottesdienst!

Nichts von grauer Novemberstimmung aber in der Schierser Kirche St. Johann selber, wo der Festtagschor Prättigau den dortigen Regionalgottesdienst zum Reformationssonntag musikalisch umrahmte. In Ergänzung zu der gehaltvollen, von drei Pfarrpersonen dreigeteilten Predigt sang der Chor Henry Purcell’s „Trumpet Voluntary“, die Psalmworte „Herr dein Wort bleibt ewiglich“ von Walter Schmid und den irischen Segen „Möge die Strasse uns zusammenführen…“. Dazwischen sangen Chor und Gemeinde im Wechsel die Gemeindechoräle.

Der Chor ist auftrittsbereit!

Ein berührender Sonntagmorgen, wie er von Pfr. Rolf Frei, Schiers, Pfrn. Marianne Jberg, Grüsch und Pfr. Andreas Anderfuhren gestaltet wurde. Der grosszügige Apéro im Schierser Kirchgemeindehaus bot nachher gute Gelegenheit für manch frohe Begegnung und einen kurzen oder längeren Hengert.

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8.10.19 20.15: Neustart Sängerjahr!

Ende Sängerferien! – Grosse Wiedersehensfreude am Dienstag, 8. Oktober 2019 im Kirchgemeindehaus Saas. Freudvoll kann auch der Dirigent bekannt geben, dass vom derzeit rund 80-köpfigen Gemischtenchor nur ganz wenig Austritte zu verzeichnen sind, zwei davon leider endgültig! Die beiden Bassisten Hans Vetsch, Pragg Jenaz, und Adrian Kroll, Klosters, sind diesen Sommer gestorben. Ihre Stühle stehen darum an der ersten Probe symbolisch leer; wir vermissen die beiden Kameraden sehr! Ebenso zum letzten Mal ist Helen Bischof bei uns; sie ist ins Rheintal gezogen und wird uns verlassen. Danke, Helen, für die schöne Zeit mit Dir! Mit Freude begrüssen wir die Neuzuzügerinnen Brigitte Kästli, Beate Beer und Jolanda Tarnutzer.

Dirigent Rolf Rauber versucht in seiner chaotischen Begabung, die Sängerinnen und Sänger für die Ziele des neuen Sängerjahres zu begeistern. Erster Auftritt wird anfangs November der regionale Reformationsgottesdienst in Schiers sein. Es folgt dann die Advents- und Weihnachtszeit mit musikalischen Beiträgen und schliesslich wird sich der Chor in der zweiten Sängerjahr-Hälfte hauptsächlich auf sein vorgesehenes Ziel von Konzerten mit geistlicher Musik im Frühling 2020 ausrichten. Die Themen „23. Psalm, – der Psalm der Psalmen“ und das „Unservater“ geben dafür das Gerüst. Die Kantate „Alles was ihr tut, mit Worten oder mit Werken“ von Dietrich Buxtehude wäre dann in einer Aufführung mit einem Bläser-Quintett beabsichtigt. Nun kommt es darauf an, wie fleissig die Chormitglieder die Proben besuchen. Hübsche Musik wartet allemal…

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Das neue Sängerjahr 2019/20 beginnt!

Die Sommerzeit ist vorbei, die Tage werden kürzer, die Abende und Nächte länger. Zeit, dass der Festtagschor wieder mit seinen Proben beginnt. Alle sind ganz herzlich eingeladen zum Wiederbeginn und zum neuen Sängerjahr. Neue Ziele locken, so zuerst der Regionalgottesdienst vom 3. November 2019 (erstmals!) in der Kirche Schiers, dann die Adventsgottesdienste in Klosters und Saas und als „Fernziel“ ein neues Konzert im Frühjahr mit dem Arbeitstitel „Der 23. Psalm (der Psalm aller Psalmen)“ und „Das Unservater (das Gebet aller Gebete)“. Wir werden zu beiden Themen verschiedenste Chorkompositionen einüben. Dazu, und wenn die Zeit ausreicht, die Buxtehude-Kantate „Alles was ihr tut mir Worten oder mit Werken..“, begleitet von einem 5-köpfigen Bläserensemble! Mehr aber davon später… Die Teilnahme am regionalen Sängerhengert auf der Burg Castels anfangs Juni 2020 wird dann den fröhlichen Abschluss des Sängerjahres bedeuten.

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Unser Sängerkamerad Adrian Kroll ist gestorben!

Tief betrübt mussten wir die Nachricht entgegen nehmen, dass unser lieber Sängerkamerad Adrian Kroll am 27. August 2019 nach kurzer schwerer Krankeit im 76. Lebensjahr gestorben ist. Adrian wird uns in seiner liebenswürdigen Art und in seinem Bestreben, stets um das Wohl des Chores besorgt zu sein, an allen Ecken und Enden fehlen. Auch seine legendären „Zückerli“ für gestresste Stimmbänder sind jetzt nicht mehr… Sein Pflichtbewusstsein (eher fehlte ein Probentag als er in der Probe!) und seine Kameradschaft waren unvergleichlich.

unser Sängerkollekge Adrian Kroll

Der Festtagschor Prättigau nahm am 6. September 2019 zusammen mit dem Männerchor Klosters-Serneus (dessen Mitglied Adrian auch seit Jahrzehnten war) in der evangelischen Kirche St. Jakob, Klosters, als Madrisachor gemeinsam Abschied. Die würdige Abdankungspredigt hielt sein Sitznachbar im Festtagschor, Pfarrer Hans-Ludwig Seim aus Saas.

Für alles, was uns Adrian war und bedeutete, danken wir ihm von Herzen. Wir werden Adrian nie vergessen!

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Ferienzeit bis im Herbst!

Nach den zahlreichen Auftritten und Konzerten im vergangenen Vereinsjahr heisst es nun auch für den Festtagschor Prättigau: Ferien! Bis Oktober 2019 finden keine Proben statt. Danach wird ein neues Sängerjahr beginnen; neue Ziele stehen in Aussicht! Jedermann, der gerne in einem solchen Chor mitsingen würde, ist dazu eingeladen. Da der Festtagschor projektmässig singt, ist es immer wieder möglich, entweder dazuzustossen oder für eine gewisse Zeit auszusetzen. Wer mehr darüber erfahren möchte, wende sich gerne an den musikalischen Leiter, Rolf Rauber, Saas (rolf.rauber@bluewin.ch oder 079 820 83 93). Wir freuen uns über jeden Zuwachs im Chor!
Der „rote Faden“ im neuen Projektjahr richtet sich auf den bekannten „23. Psalm“ und das „Vater unser“ aus. Für diese beiden Themen existieren seit Jahrhunderten Dutzende Kompositionen. Einige davon wird der Festtagschor einstudieren. Dazu gesellt sich eine der schönsten Kantaten von Dietrich Buxtehude, die Komposition: „Alles was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut im Namen Jesu“. Was für eine Einladung für ein neues Sängerjahr!!!

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Mitwirkung in der Gedächtnismesse für Pfr. Johannes Zimmermann, Klosters

Der 30. Juni 2019 wird unvergesslich bleiben. Auf den Tag genau ein Jahr ist es her, sei der beliebte Klosterser Geistliche, Pfr. Johannes Zimmermann, zu Grabe getragen werden musste. Ein guter Grund, für ihn an diesem Sonntag eine festliche Gedächtnisfeier zu veranstalten. Ursprünglich war geplant, dass der Festtagschor am 30. Juni 2019 zur Pensionierung des beliebten Priesters singen würde; nun wurde „Das Deutsche Hochamt“ von Johann Michael Haydn zu seinem Jahresgedächtnis. Im wahrsten Sinne mit Pauken und Trompeten wurde die imposante Musik von Haydn zum Erlebnis. Begleitet von einem exzellenten Bläser-Ensemble (samt Pauke) ging die Musik der zahlreichen Besucherschaft unter die Haut. Der Studienfreund des Verstorbenen, Pfr. Hugo Gehring aus Winterthur, agierte als Zelebrant und als eindrücklicher Prediger. Alles in allem eine würdige Feier, welche auch bei allen Mitwirkenden als tiefes Erlebnis in Erinnerung bleiben wird.

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„Das Deutsche Hochamt“ in Seewis-Pardisla

Bereits am Sonntag, 23. Juni 2019 hatte der Chor wieder Auftritt. In der katholischen Kirche Seewis-Pardisla sang der Festtagschor „das Deutsche Hochamt“ von Johann Michael Haydn. Der Gottesdienst war sehr gut besucht und hinterliess bei den zahlreichen Besuchern einen nachhaltig positiven Eindruck. Der Chor sang sich mit den sehr eingängigen Liedteilen dieser Messe schnell in die Herzen der Zuhörer und erntete grossen Applaus. Mit einem Apéro vor der Kirche bedankte sich die Kirchgemeinde Vorderprättigau für die musikalische Mitwirkkung und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Festtagschor doch bald wieder einmal in der Kirche St. Josef in Pardisla anzutreffen sei.

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Rolf’s 70. Geburtstag

Der Samstag, 22. Juni 2019 war ein besonderer Tag für Choririgent Rolf Rauber. Am 19. Juni vollendete er sein 70. Altersjahr; an diesem Samstag wurde er gefeiert. Völlig unwissend wurde er von seiner Frau in die Saaser Kirche „gelockt“, wo ihn seine beiden Chöre, der Männerchor Klosters-Serneus und der Festtagschor Prättigau, seine ganze Familie und vielen Freunde und Bekannte erwarteten. In einem farbigen Frühschoppenkonzert sangen sich die Chöre in die Herzen ihres Dirigenten, Pfr. Hans-Ludwig Seim fand launige, passende Worte und Rolf war – mit Seltenheitswert – für einmal komplett sprachlos.
Es folgte hierauf ein grosser Apéro riche mit viel Programm im Kirchgemeindehaus bis weit in den späten Nachmittag hinein. Sogar die Sängerin Vanessa T. aus Küblis gab ihrem „Mentor“ ein Ständchen und erntete viel Applaus. Ein Tag, der für Rolf unvergesslich bleibt. Auch an dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank für Alle, die dazu beigetragen haben und mit dabei waren.

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Unser Chor-Senior Hans Vetsch ist nicht mehr

Am Sonntag, 10. Juni 2019 erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser langjähriges Chormitglied Hans Vetsch-Züst aus Pragg Jenaz gestorben sei.

Hans war jahrzehnte lang ein treues Chormitglied, vorerst in den Kirchenchören Jenaz und Saas, später in den Projektchören und schliesslich auch während vieler Jahre im Festtagschor Prättigau. Seine besonnene Art, sein sprichwörtliches Pflichtgefühl und seine Zuverlässigkeit prägten ihn als beliebtes Chormitglied und als verlässlichen Sängerkameraden. Hans hinterlässt in unseren Reihen eine grosse Lücke; wir werden ihn nie vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Am 18. Juni 2019 fand seine Beisetzung auf dem Friedhof von Jenaz statt.
Der Festtagschor sang im Abschiedsgottesdienst seine Lieblingslieder:
– Der 23. Psalm von Peter Roth
– Die Prättigauer Hymne

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„Ich war echt im Schweizer Fernsehen!“ – die Chorreise 2019

Was für eine frohe Reisegesellschaft!

Bewölkt und grau zeigte sich der frühe Morgen am Samstag, 11. Mai 2019, als sich unser Chor zu seiner diesjährigen Vereinsreise zusammenfand. Gegen 70 reiselustige Chormitglieder sassen im neuen Doppelstöcker-Postauto, um die Reise entlang dem Walensee ins Fernsehstudio Zürich anzutreten.

Gespannt harrten die Reisenden, was da auf sie zukam. Im TV-Restaurant „Leutschenbach“ wurde vorerst ein feines Mittagessen genossen; dies im hinteren Säli, während im vorderen Teil bekannte TV-Gesichter ebenfalls am „spislen“ waren!

Essen im TV-Restaurant
Die haben wir doch auch schon gesehen…!!!

Den Höhepunkt erreichte die Reise mit der fachkundigen Führung durch die Schweizer „Fernsehfabrik“. Was da an Eindrücken zusammen kam, musste sich zuerst einmal etwas setzen. Niemand von uns erahnte nämlich, was für ein technischer und konzeptioneller Aufwand eine einzige TV-Sendung erforderlich macht. Die Dichte und die Enge der angetroffenen Studioräume, der riesige technische Komplex an Sende- und Aufnahmegeräten, die enorme  persönliche Anforderung an die Gestalter und Moderatoren von Sendungen, all dies und noch viel mehr beeindruckte masslos. Einmal echt am Platz der Tagesschausprecherin zu stehen oder als „Arena-Teilnehmer“ am Sprechpult zu „kämpfen“!, – was für ein Erlebnis!

 Abgesehen vom technischen und betrieblichen Aufwand, welche die Schweizer Fernsehanstalt tagtäglich rund um die Uhr betreibt, erstaunten besonders die inhaltlichen und gestalterischen Anforderungen bei Sendeprofilen aller Art. Dazu der geschilderte, oft schier unwirkliche Zeitdruck, unter dem TV-Leute arbeiten müssen! Die Eindrücke aus einer ungewohnten  Perspektive bleiben darum wohl den Reiseteilnehmern unvergesslich!

Mit der „Prättigauer Hymne“ sang sich der Chor im TV-Foyer schliesslich dankend  in die Herzen der  Besucher-Guides, bevor die Reise alsdann mit dem gelben Bus Richtung Bodensee weiterging. Im Rheinspitz, direkt am Seeufer, genoss der Prättigauer Gesangsverein sodann in gemütlicher Athmosphäre ein Zvieriznacht, bis die Reise durch das verregnete Rheintal wieder in die Heimat zurückführte.

zum Zvieriznacht im „Rheinspitz“
Postchauffeuer Sergio Lanfanchi war der sichere Steuermann
wie wars mit Liederbuch Seite 29?

Ein Tag, der allen so schnell nicht vergessen gehen wird. Und wetten, dass der eine oder andere künftig mit etwas anderer Einstellung als bisher in seine „Glotze“ daheim blicken wird.  – Die Reise war es auf alle Fälle in jeder Hinsicht wert!

Weitere Bilder unter „Impressionen“

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